Wir denken regional und handeln lokal

Eine Beratungsinitiative, eine Jugendgruppe und ein Präventionsprojekt mündeten 1998 in den SVLS e.V. mit dem Ziel für Menschen, die Schwierigkeiten auf Grund ihrer gleichgeschlechtlich orientierten sexuellen Identität oder einer Infektion mit HIV oder sexuell- übertragbaren Krankheiten haben, ein bedarfsgerechtes Netz an nutzerinnenorientierten Unterstützungsangeboten im Ruhrgebiet zu organisieren.

Wir treten engagiert und parteiisch ein für Akzeptanz,
Solidarität und Lebensfreude

Wir treten ein für eine vielfältige, aktive und lebensfrohe Gesellschaft. Engagiert und parteiisch fordern wir Akzeptanz und Solidarität gegenüber allen Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Menschen mit HIV / AIDS. Hierzu verfolgen wir kritisch und konstruktiv die gesellschaftliche Debatte und Entwicklung und bringen uns mit unseren Ideen und Konzepten aktiv ein. Durch unsere Arbeit möchten wir unsere Zielgruppen von unnötigen Schwierigkeiten entlasten und Lebensfreude stiften.

Wir sind selbstbewusst, verlässlich und transparent auf
der Suche nach den besten Konzepten

Mit Respekt und Wertschätzung begegnen wir allen Menschen und Initiativen, die sich selbstlos für Andere einsetzten. Hierbei fühlen wir uns vor allem kleinen Initiativen und Selbsthilfegruppen verbunden, die sich bemühen, neue kreative Lösungen zu finden. Gegenüber unseren Kooperationspartnern und Dachverbänden treten wir als ein selbstbewusster, aber auch verlässlicher Partner auf und suchen mit ihnen den kritischen Dialog um die besten Konzepte. Zur ernsthaften Suche nach den besten Konzepten gehören immer auch Auseinandersetzungen und Konflikte. Diese tragen wir, auf der Grundlage von gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung offen und transparent aus.

Wir sind ganz nah an den Menschen und deren Lebenswelten,
fördern und fordern deren Lebensfreude und Teilhabe

Im Zentrum unseres Handelns stehen immer die Menschen, die wir gleichermaßen als KundInnen und Ko- ProduzentInnen der Angebote begreifen. An ihren Interessen, Bedürfnissen und Lebenswelten richten wir unsere Unterstützungsangebote aus. Hierbei bemühen wir uns zusammen mit ihnen um individuelle Lösungen für individuelle Schwierigkeiten. Ziel jeder Unterstützung ist es, den NutzerInnen auf dem Weg zu einem selbstverantwortlichen Teil der Gesellschaft, der selbstbewusst mit seiner Homosexualität bzw. seiner Infektion lebt, sowie die Zukunft für sich und andere gestalten hilft, zu begleiten. Vor diesem Hintergrund fordern und fördern wir Teilhabe.